Energiewende: wir müssen unser Konsumverhalten in Frage stellen.

Die Ausgangssperre wird uns implizit dazu veranlasst haben, nur das zu konsumieren, was zur Befriedigung unserer Grundbedürfnisse unbedingt notwendig ist. Gleichzeitig, und seit Beginn der Krise, haben sich unsere Kohlendioxidemissionen erheblich verringert.

Venise redécouvre l’eau limpide de sa lagune, Wuhan, martyrisée, réalise que le ciel a aussi des étoiles, l’Île-de-France respire de mieux en mieux tous les jours

Der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ist plötzlich offensichtlich.

Bewusst oder nicht, die Zeit der Ausgangssperre wird zum Nachdenken, zu einer kollektiven Infragestellung von Grundprinzipien, die bis dahin unveränderlich waren, beigetragen haben. Prinzipien, die in wenigen Wochen wie ein Kartenhaus zusammenbrachen. Der wahnsinnige Ansturm auf die Globalisierung ist jedoch nur ein Effekt unseres unverantwortlichen und unersättlichen Konsumverhaltens. Unsere kollektive Bewegung hat dem Überflüssigen den Vorrang gegeben und das Wesentliche vergessen.

Ce “Toujours Plus” inassouvissable du consumérisme a occulté notre responsabilité individuelle et collective à vivre en harmonie avec notre environnement. La facture aujourd’hui est amère et lourde.

Face au consumérisme, la nature reprend ses droits.

Das Virus schafft es aus eigener Kraft, das zu tun, was die Menschen nicht sehr gut gemacht haben: unseren Kohlendioxidemissionen in kurzer Zeit deutlich zu senken. Indem sie uns zwingen, unser Konsumverhalten zu ändern. Indem man uns zwingt, nicht mehr zu reisen, was alles durch einen territorialen Aktivismus verstärkt wird, materialisiert sich die Schließung der Grenzen. Es gibt einen Klima- und Umweltnotstand, und wir verstehen heute das volle Ausmaß dieses Notstandes.

Übermäßiger Konsum, angetrieben durch subtiles Marketing, hat die Globalisierung vorangetrieben und gleichzeitig unsere wirtschaftliche und gesundheitliche Abhängigkeit verstärkt. Wir sind zu zwanghaften Konsumenten geworden und haben vergessen, dass wir uns auch für die ökologischen Schäden, die mit unserem Handeln verbunden sind, verantworten müssen. Es ist an der Zeit, dass die Natur ihre Rechte zurücknimmt. Es ist an der Zeit, unser Verhalten zu ändern.

Auf dem Weg zu einem umweltverträglicheren Konsum.

Die Covid-19-Krise könnte uns eine Denkpause geben, um darüber nachzudenken, wie wir die Karten neu verteilen könnten. Aber eines ist sicher: Das lokale Ökosystem ist der bevorzugte Modus Operandi. Die Beschleunigung des lokalen Handels entspricht in jeder Hinsicht unserem Streben nach Autonomie, Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

Die Wiederentdeckung oder Neuerfindung einer lokalen Produktion und der regionalen verbraucherorientierte Landwirtschaft wird nicht nur unsere Industrie-, Gesundheits- und Ernährungssouveränität stärken, sondern auch unsere Widerstandsfähigkeit in diesen drei Punkten entwickeln. développer notre résilience sur ces trois points.

Um es klar zu sagen: Die Aufklärung der Verbraucher über die Nicht-Verschmutzung und den Verbrauch kohlenstoffemissionsarmer Produkte wird auf mehreren zeitlichen Ebenen erfolgen. Die politische Debatte wird sich angesichts dieser kollektiven Nachahmung eines verantwortungsbewussten und nachhaltigen Konsumverhaltens bewegen müssen, denn das Verlangen der Bürger ist vorhanden.

Bildnachweis : Peggy und Marco Lachmann-Anke von Pixabay

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