Der Walzer der tausend Takte eröffnet den Walzer der Milliarden. Europa führt den Weg an.

Das Coronavirus kennt keine Grenze, zum Entsetzen von Populisten und Nationalisten. Die Europäische Union ist ein ständiges Werk in Arbeit. Angesichts des Virus steht sie sicherlich vor der größten Herausforderung in ihrer Geschichte.

Um Menschenleben zu retten, werden ganze Landstriche unserer Volkswirtschaften in ein künstliches Koma versetzt.Millionen von Europäern fürchten nun um ihre Arbeitsplätze, ihre Unternehmen und ihre soziale Existenz.

Angesichts der gesundheitlichen Ungewissheiten befindet sich die europäische Wirtschaft in künstlicher Beatmung.

Die Weltwirtschaftskrise von 1929 hinterließ in den Köpfen der Menschen ebenso große Spuren wie in den Geschichtsbüchern. Die Krise von 2008 und ihr Ausmass sind das Ergebnis eines explosiven Cocktails, der ohne das rasche und koordinierte Handeln der öffentlichen und politischen Behörden zu einer Wiederholung der wirtschaftlichen Folgen von 1929 hätte führen können.

Der heutige Schock ist weder strukturell noch finanziell, oder sogar spekulativ, er ist exogen. Die Weltwirtschaften waren überhaupt nicht bereit, auf freiwilliger Basis zusammenzubrechen. Der Tätigkeitszusammenbruch bringt die Finanzen der Unternehmen, insbesondere der kleinen, in Situationen, die von sehr beunruhigend bis hin zu regelrecht verzweifelten Situationen reichen. Schlimmer noch, niemand weiß heute, wie lange das noch dauern wird. Das zeigt, wie machtlos wir sind.

Milliarden, die uns den Kopf verdrehen.

Wochenlange Streitereien machten Anfang April die Spaltungen innerhalb Europas deutlich. Les Pays-Bas n’ont pas montré suffisamment d’empathie envers les autres pays de l’Union européenne, il faut le dire clairement.

Der Wirbel um die Milliarden beginnt sich zu wehen: nicht weniger als 540 Milliarden sind um drei Hauptachsen strukturiert.. Jusqu’à 240 milliards d’euros de prêts du Mécanisme européen de stabilité (MES, le fonds de secours de la zone euro), un fonds de garantie de 200 milliards d’euros pour les entreprises européennes et jusqu’à 100 milliards pour soutenir le chômage partiel. Les prêts peuvent atteindre jusqu’à 2% du PIB du pays concerné. Ils pourront être utilisés sans condition pour les dépenses de santé et de prévention liées au coronavirus. Toute autre conditionnalité aurait été indécente.

Die Schaffung eines Europäischen Fonds für wirtschaftliche Wiederaufschwung wird vereinbart.

Thierry Breton, EU-Kommissar für den Binnenmarkt, kündigte gestern die Flagge an: eine 7,5%ige Schrumpfung des europäischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2020.

Der Walzer dreht sich wieder und wieder, diesmal mit nicht weniger als 1.000 Milliarden. Es geht hier nicht darum, die Schulden der Vergangenheit zu bündeln, es geht einfach darum, das industrielle Gefüge zu erhalten und die europäische Wirtschaft wieder anzukurbeln. Dieser Fonds wird es jedem europäischen Staat ermöglichen, die Vorzugsbedingungen der Europäischen Union für die Kreditaufnahme für Investitionen in europäische Gemeinschaftsgüter in Anspruch zu nehmen.

Le Conseil Européen a chargé la Commission européenne d’en proposer les modalités pour le 6 mai prochain.

Das Risiko zunehmender wirtschaftlicher und sozialer Divergenzen ist hoch.

Unter dem Schock der Pandemie nehmen die Nord-Süd-Gegensätze unaufhaltsam zu. Die finanzielle Notlage Italiens, Spaniens und vielleicht auch Frankreichs verspricht bodenlos zu werden.

In einer solchen Krise verschlechtert sich die soziale Leistung in Bezug auf die Beschäftigung, die Situation junger Menschen, die Armut der Haushalte, die Ungleichheit, die Gesundheit und den Zugang zu medizinischer Versorgung. Das zeigt uns die Geschichte. Wir müssen daher verstehen, dass der soziale Zusammenhalt einer der Schlüssel zum Vertrauen istund dass ohne ihn in Europa nichts möglich sein wird. Auf die Gefahr hin, unnötig Milliarden zu investieren. Dies wird bei den Vereinbarungen zu berücksichtigen sein.

Bildnachweis : Ri Butov von Pixabay

2 Antworten auf „La valse à mille temps ouvre celle aux milliards. L’Europe mène la danse.“

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