Kakophonie und Kontroverse in Deutschland: die Rückkehr des Picollus-Dämons?

Der für die Position unterdimensionierte Kandidat Manfred Weber wird nicht Präsident der Europäischen Kommission sein. Die 27 europäischen Staats- und Regierungschefs bevorzugten Ursula von der Leyen, die derzeitige deutsche Verteidigungsministerin, gegenüber ihm. Seitdem haben wir in Deutschland eine beispiellose Kakophonie und Kontroverse erlebt.

Weil diese Wahl zu den politischen Kräften in der sehr umstrittenen Präsenz gehört. Außerdem wächst die scharfe Kritik an der Rolle von Emmanuel Macron.

Trotz aller Sympathie für den Kandidaten Manfred Weber wurde die Entscheidung, seine Kandidatur nicht zu unterstützen, weitestgehend begründet. Sie ist vor allem durch mangelnde staatliche und internationale Unterstützung verbunden. Frau Ursula von der Leyen kann sie argumentieren, dies ist eine feste und damit unbestreitbare Tatsache. Deutschland mit seinen Medien, seine Politiker sollten sich über die Präsidentschaft der Europäischen Kommission freuen, die zum ersten Mal auch von einer Frau besetzt ist. Wir sind weit, weit entfernt von den Anschuldigungen des deutschen Europaabgeordneten Daniel Caspary, Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator der Emmanuel Macron des Nationalismus beschuldigt und ein Revisionist ist.

In dieser Kakophonie schießt Martin Schulz Macron mit einer roten Kugel.

Derjenige, der Macron bei seinen Vorschlägen für den europäischen Wiederaufbau immer unterstützt hat, ist derjenige, der ihn heute offen kritisiert. Dann ist es schwer, die Sinnhaftigkeit zu verstehen.

Erinnern wir uns also daran, dass der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments auch der unglückliche Kandidat ist, der es versäumt hat, seine Truppen bei den Parlamentswahlen im Oktober 2017 gegen Angela Merkel zu überzeugen. Die Ernte war schlecht, offen gesagt schlecht. Mit 20,50% der abgegebenen Stimmen, dem schlechtesten Ergebnis der Sozialdemokraten in Deutschland, musste er die Konsequenzen ziehen, indem er sich weigerte, einer großen Koalition beizutreten.

Folgerichtig überließ er dann Andrea Nahles den Vorsitz der deutschen SPD. Kein Grund, den weiteren Verlauf zu erzählen, jeder kennt heute seinen Nachwort. Es war jedoch derselbe Martin Schulz, der den neuen Koalitionsvertrag ausgehandelt hat. Es war derselbe Martin Schulz, der sich mit aller Kraft dafür einsetzte, die europäische Frage zum Hauptziel der laufenden Amtszeit in Deutschland zu machen.

Er scheint wieder aus der Asche springen zu wollen wie ein Phönix.

Wir wussten, dass er ein Frankophiler ist, wir dachten, er sei für die von Präsident E. vorgeschlagenen Reformen. . Dies war 2017, aber auch 2018,mehrfach der Fall. Lassen Sie uns zugeben, dass wir uns geirrt haben. In einer letzten Sendung am Donnerstag, den 4. Juli 2019 von "Maybrit Illner" in Berlin im ZDFhaben wir ein ganz anderes Gesicht entdeckt. Ein wütendes, rebellisches, kriegerisches Gesicht.

Lors de cette émission, il a lancé une tirade à boulets rouges sur le Président E. Macron. Il l’a accusé d´avoir saboté et de saborder la prérogative du Parlement Européen quant à la nomination du Président de la Commission. Ces propos ont trouvé écho auprès de nombreux participants, qu’ils soient conservateurs, journalistes, écologistes ou encore parlementaires.

Opportunistisch oder nicht, sie alle reden von einem Vorurteil für Europa und für die Demokratie. Dass das parlamentarische Vorrecht des "Sptiztenkandidaten" in keinem europäischen Vertrag verankert ist, hat keiner dieser Redner daran erinnert. Sie ziehen es vor, über Resignation und Ekel zu sprechen. Oder Emmanuel Macrons Arroganz.

Wie können wir die Schärfe von Herrn Martin Schulz in seinen Ausführungen verstehen, denn, nach der Rede von Präsident E. Macron an der Sorbonne lobte er immer wieder die Klarheit der Visionen und Vorschläge von Macron für die Reform des Europäischen Union?

Sollten wir Angst vor einer Rückkehr alter Dämonen wie Picollus haben?

Angesichts dieser Absurdität und einer solchen Kakophonie, sowohl in der Politik als auch in den Medien, kann ich den Kopf schütteln und dann meinen Ekel ausdrücken. Denn die Erkenntnis ist da: der nationalistische Diskurs wird wiedergeboren und überwindet ideologische Spaltungen in Deutschland.Es würde mich nicht überraschen, wenn ein großer Teil unserer Landsleute, die in Deutschland und Österreich leben, meine Ressentiments teilen würden. Aber auch darüber hinaus. Die Allgegenwart der Deutschen in allen europäischen Institutionen bleibt nicht unbemerkt, im Gegenteil. Warum stellen Sie sich dann nicht ein mögliches Alibi für die Einführung einer deutschen Präsidentschaft vor, einen systematischen Wunsch, Allianzen zu dominieren?

Diese Kontroverse in Deutschland zeigt nur einen eklatanten Gegensatz.

Der europäische Geist ist nicht so wichtig, wenn der Nationalstolz oder die nationale Ehre in Deutschland einen Rückschlag erleidet.

Das europäische Projekt verdient glücklicherweise viel mehr als diese Kakophonie. Es umfasst 27 Mitgliedsländer und nicht Deutschland und das übrige Europa. Das ist die Realität. Dann ist es an der Zeit, es zu verstehen und zu akzeptieren.

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