Wenn die chinesische Wiedergeburt die europäische Einheit auf die Probe stellt.

Das Wort Wiedergeburt ist im Moment definitiv in Mode. Die Konnotationen sind unterschiedlich, wenn es um die Wiedergeburt der großen chinesischen Nation geht. Denn heute führt sie zu einer kommerziellen und technologischen Hegemonie, die die Einheit Europas vor dem Hintergrund des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und China auf eine sehr harte Probe stellt. Allzu oft werden jedoch Ungleichgewichte auf unsere Kosten empfunden.

Unter diesen Umständen ist es daher nicht verwunderlich, dassEmmanuel Macron ein Europa kritisiert , das zu naiv gegenüber China ist.

Die europäische Vision gegenüber Europa ist im Wesentlichen kommerziell.

Dies ist nicht verwunderlich, da es zweifellos durch eine Form der reinen Gier und vollen Auftragsbücher motiviert ist. Jedes unserer exportierenden Unternehmen hat vom atemberaubenden Wirtschaftswachstum Chinas profitiert. Einige Länder mehr als andere Länder in Europa. Deutschland ist zweifellos einer der Gewinner. Der Staat, Unternehmen, Arbeitnehmer, Steuerzahler, alle profitieren. Aber all das hat auch seinen Preis.

Aber die chinesischen Visionen von Europa sind ganz anders: sie streben nach Überlegenheit.

China spielt allein auf dem strategischen Schachbrett. Und das schon seit langem. Und niemand sah die Dampfwalze vor unserer Tür kommen.... oder wollte sie nicht sehen. Darunter verbirgt sich eine strategische Offensive, deren Auswirkungen noch nicht spürbar sind. Dazu bedarf es einer unergründlichen Investitionstätigkeit, unlauterer Wettbewerbsbedingungen durch Milliarden von staatlichen Zuschüssen. Aber auch durch Technologietransfer und Wissen, das durch bewusst gewünschte Schwierigkeiten beim Zugang zum chinesischen Markt auferlegt oder sogar angestrebt wird. Deins ist Meins, aber in gewissem Sinne.

Gleichzeitig sind die europäischen öffentlichen Beschaffungsmärkte sehr weit geöffnet, und das europäische Recht regelt die staatlichen Beihilfen für seine Wirtschaftsakteure sehr streng. Das Scheitern der Fusion der Bahnbereiche Siemens und Alstom in jüngster Zeit ist ein Beispiel für wirtschaftliche Absurdität. Anstatt diesen Unternehmen die Mittel an die Hand zu geben, um auf dem globalen Markt zu bestehen, ist es die Tür zu den Chinesen, die weit offen bleibt. Die Sprinkleranlage ist gut gefüllt, wenn es um die europäische Präferenz geht.

Diese Wiedergeburt sieht keine Gegenseitigkeit vor, zumindest nicht bis heute.

Einfach weil China die europäische Division ausspielt. Sie ist mehr daran interessiert, binationale Abkommen abzuschließen, als sich ausschließlich mit der Europäischen Union zu befassen. China webt sein Netz, Stück für Stück. Methodisch. Die Silk Road News, #BRI, ist ein konkretes Beispiel. Die Entstehung der 16+1 Gruppe ist eine weitere.

Teile und erobere. Sie nutzt einfach die Schwächen und Naivität Europas. Das Erfolgsrezept ist einfach, zu einfach. Es gibt keine einheitliche europäische Antwort.

La logique de la préférence européenne au sein de l’Union est quasi inexistante ; L’Europe croit encore trop qu’elle se pense comme un marché sans projet ou un marché sans logique de puissance. À tort ! Le Cheval de Troie est ressuscité dès lors que la Chine se montre plus offrante que le robinet à subventions de l’Union Européenne.

Die Erneuerung des Multilateralismus ist eine Notwendigkeit, ebenso wie der Druck auf die chinesische Führung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnerte gestern daran, dass der Multilateralismus, wie er kurz nach dem letzten Krieg definiert wurde, erneuert und neu gestaltet werden muss. Aber jetzt scheitern sie an der neuen US-Politik und den globalen Handelskonflikten.

China gilt als wirtschaftlicher Konkurrent auf der Suche nach technologischer Führungsposition. Klug ist die Kanzlerin, um uns daran zu erinnern, dass Wettbewerb nicht als ein Mechanismus angesehen werden sollte, der Gewinner und Verlierer macht, sondern dass die multilaterale Zusammenarbeit als ein Weg gesehen werden sollte, um sicherzustellen, dass alle gewinnen..

Macrons Botschaft an China ist klar und unmissverständlich: Respektieren Sie die Einheit der Europäischen Union und akzeptieren Sie die Gegenseitigkeit. Zusammenarbeit versus Konfrontation. Sie muss eine geopolitische, ja strategische Vision für die europäisch-chinesischen Beziehungen durchsetzen. Sie muss auch alle Mitgliedstaaten und Partnerländer davon überzeugen, in die gleiche Richtung zu gehen.

Angela und Emmanuel waren nicht die ersten, die den Weg führten, aber sie taten es. Aber es entsteht auch eine neue Diskussion, nämlich die über die Wiedergeburt des internationalen Multilateralismus am Rande der Erstickung.

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