Warum die Grande Marche pour l’Europe ? Unser Projekt für ein progressives, solidarisches und demokratisches Europa

Ausgangspunkte dieser Aktion, die Grande Marche pour l’Europe, sind ein klares pro-europäisches Bekenntnis, der Anspruch, Europa zu verändern, und der Wunsch, dabei die Bürger aktiv einzubeziehen.

Wir wollen hören, was Französinnen und Franzosen über Europa zu sagen haben. Das Ziel ist nicht zu überzeugen oder zu diskutieren, sondern die Menschen zu fragen: Was funktioniert Ihrer Meinung nach heute in Europa und was funktioniert nicht, was erwarten Sie von Europa?

Unser Projekt für ein progressives, solidarisches und demokratisches Europa.

Aus diesem Grund organisiert LaREM vom 7. April bis zum 9. Mai eine Grande Marche pour l’Europe. Wir werden Tausende von Franzosen befragen, besonders diejenigen, die unsere Überzeugungen nicht teilen, die gegenüber Europa kritisch oder gleichgültig sind.

Dies wird es uns ermöglichen, eine Bestandsaufnahme zu machen und die Probleme zu identifizieren, die die Franzosen interessieren. Dies wird als Ausgangspunkt dienen für unser Projekt für eine progressive, solidarische und demokratische Neugründung Europas und schließlich für die Ausarbeitung unseres Programms für die Europawahlen 2019.

Was geschieht vor Ort?

Tausende von Mitgliedern der République en Marche („Marcheuses“ und „Marcheurs“) werden mobilisiert, qualifiziert und ausgestattet, um mit einem Fragebogen zum Thema Europa von Tür zu Tür zu gehen und den Bürgern und Bürgerinnen zuzuhören.

Vorbild dieses großen Dialogs ist die Grande Marche des Sommers 2016, eine Befragungsaktion zur Zukunft Frankreichs mit 10.000 Aktivisten, 100.000 Gesprächen und 25.000 ausgefüllten Fragebögen.

Bürgerdialog in der Nachbarschaft

Wir werden die digitale Anwendung Cinquante + Un nutzen, um die Marcheurs in den Stadtteilen zu orientieren und die Aussagen der Bürger zu sammeln.

Die Auswahl der Zielgebiete wurde nach verschiedenen Merkmalen durchgeführt: soziodemografisch, Wahlergebnisse sowie Stimmenthaltung basierend auf allen Wahlen seit 2007. Jede Stadt mit mehr als 5.000 Einwohnern wird mindestens ein Zielgebiet haben. Dieselbe digitale Anwendung ermöglicht es, auf den Smartphones der Marcheurs die Gespräche zu erfassen, die im Durchschnitt vierzehn Minuten dauern werden.

Wie wird es in Deutschland und Österreich ablaufen?

Außerhalb Frankreichs wird es keine Tür-zu-Tür-Befragung geben.
Wir werden die Franzosen an den Orten der französischen Gemeinschaft erreichen (französische Kinos, französische Schulen, Institut Français, konsularische Präsenzen).

Es werden auch öffentliche Diskussionen und Veranstaltungen organisiert, um über Europa zu sprechen und sich mit den in Deutschland und Österreich lebenden Franzosen und mit der Öffentlichkeit auszutauschen. Wir zählen auf die Teilnahme vieler Persönlichkeiten an den geplanten Veranstaltungen.

Die Dauer der Mobilisierung ist dieselbe wie in Frankreich.

Viele Veranstaltungen werden am 7. April organisiert, wie ein grenzüberschreitender Spaziergang zwischen Kehl und Straßburg.

Was passiert nach dem 9. Mai?

Tausende Bürger mit unterschiedlichen Überzeugungen werden ihre Meinung zu Europa abgegeben haben. Und danach?

Die Auswertung tausender Berichte erfolgt nicht von Hand, sondern mithilfe einer Software, die von einem auf „Big Data“ und semantische Analyse spezialisierten Start-up-Unternehmen entwickelt wurde. Die Ergebnisse werden im Juni-Juli 2018 an die örtlichen LaREM Komitees zurückgemeldet und auf öffentlichen Veranstaltungen diskutiert.

Diese Diagnose wird uns erlauben, die Probleme zu identifizieren, die die Franzosen interessieren. In einem zweiten Schritt werden wir über Lösungen nachdenken.

Ziel ist es, gemeinsam das europäische Projekt von LaREM zu entwickeln. Ab September 2018 werden auf dieser Grundlage die Themen für das LaREM-Programm für die Europawahlen 2019 ausgearbeitet.

Was ist der Unterschied zu den „Bürgerkonsultationen“?

Bisher haben 26 europäische Länder (mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs und Ungarns) zugesagt, wie vom Präsidenten der Französischen Republik vorgeschlagen, „Bürgerkonsultationen“ zur Zukunft der Europäischen Union zu organisieren. Diese Debatten können von April 2018 bis Oktober gemäß den Modalitäten jedes Landes, jedoch nach gemeinsamen Grundsätzen stattfinden und Online-Konsultationen umfassen.

Emmanuel Macron startet die Bürgerkonsultation in Frankreich am 17. April in Épinal. Ursprünglich auch „demokratische Konventionen“ genannt, folgen die Bürgerkonsultationen der Idee, „das freie Gespräch über Europa zu führen, Vertrauen wiederherzustellen und die Diskussion mit Leben zu füllen“ (Macron).

Folgerungen daraus werden auf der Tagung des Europäischen Rates
im Dezember 2018 von den Staats- und Regierungschefs erörtert.

Pressemitteilung vom 2. April 2018 : LaREM Allemagne-Autriche

 

Une réponse sur “Warum die Grande Marche pour l’Europe ? Unser Projekt für ein progressives, solidarisches und demokratisches Europa”

  1. 65 ans d´Europe, dans quelle direction nous allons marcher ?

    Au début de ce nouveau centenaire, 50 ans après « 68 » avec les grandes manifestations, protestations étudiantes, avec aussi la participation du monde ouvriers, employés, cadres, des différents secteurs de l´économie, hommes et femmes, ils ont tous en 50 ans transformés en profondeur « positivement » le visage de la France et de l´Europe !

    Et aujourd´hui ? L´Union Européenne a besoin d´un nouveau souffle de renouveau, de transformation mais pour cela l´Union Européenne a besoin de la participation de tous et de toutes ainsi que tous les mouvements démocratiques.

    Si nous voulons motiver, convaincre, enthousiasmer notre jeunesse pour ce projet fantastique qui est de préserver les acquis de cette « Europe Unie », nous devons en décrire plus positivement les contours, les acquis, les objectifs, et cela s´adresse non seulement à nos représentants de notre « élite intellectuelle et politique ainsi que les médias. Nous en sommes tous redevables à deux visionnaires l´ex-Chancelier Konrad Adenauer et un homme prestigieux, l´ex-Président Charles de Gaulle, un visionnaire, foncièrement et profondément convaincu que la Paix en Europe ne pourra s´établir que par une réconciliation durable entre l´Allemagne et la France. Ces deux visionnaires ont jetés les premiers fondements de cette « Europe Unie » qui nous offre un havre de paix depuis 70 ans !

    Parlons, écrivons, critiquons objectivement s´il le faut lors de cette « Grande Marche », ce que nous attendons de cette Europe Unie.

    Donnons des exemples de ce qui dans cette « Europe Unie » nous rapproche, nous lie, nous motive, nous « emballe » au lieu de revenir sur des thèmes du passé en utilisant de tel synonyme ou clichés ou expression comme « Erbfeinde » « Ennemi Héréditaire » ou cette remarque sarcastique reprise si souvent par les médias, un qualificatif du passé, une définition qui nous a désuni nous Français et Allemands …
    Parlons par exemple comme dans un article paru dans le « Süddeutsche Zeitung » le 31/1/2. Avril 2018 sous le titre Monsieur »Jean-Philippe mache sein Ding », une relation datant de 1889 entre une deux dynasties de l´automobile Eugène I et Armand Peugeot et Gottlieb Daimler, une coopération industrielle qui dure jusqu´à ce jour malgré les divers conflits entre la France et l´Allemagne !

    C´est un tel exemple parmi beaucoup d´autres, qui démontre ce qui nous lie depuis des siècles nous « Français et Allemands » mais aussi tous les Européens, c´est aussi notre culture commune qui est la richesse de notre diversité, mais qui est aussi notre identité européenne.

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